INsidertipps für Salzburg zur Festspielzeit

(c) Salzburger Land GmbH/Sheraton Grand Salzburg

Heute fällt der Startschuss für die 100. Ausgabe der Salzburger Festspiele. Sehen und gesehen werden lautet hier das Motto für Jedermann. Jemand, der einige der berühmten Herrschaften auch privat zu Gesicht bekommt, ist Oliver Sturmayr. Er ist Generaldirektor des Sheraton Grand Salzburg Welche das sind, die bei ihm im Hotel absteigen, verrät er uns nicht. Diskretion und so. Dafür aber alles andere, was man rund um die Festspielzeit in Salzburg wissen muss.

Sie haben fünfzehn Jahre lang internationale Management Erfahrung in Luxushotels auf den Malediven, Mauritius, in Dubai, Kapstadt, Bali und Singapur gesammelt. Was vermissen Sie von diesen Traumdestinationen?

Oliver Sturmayr_Über all die Jahre baut man sich natürlich ein großes internationales Netzwerk auf, aus dem sich dann oft gute Freundschaften entwickeln und einem das „Expat Leben“ erleichtert. Ich vermisse also die Menschen am meisten. Und nicht Sonne und Meer, wie man vielleicht meinen möchte.    

Und was gibt es dafür nur in Salzburg?

Oliver Sturmayr_Salzburg hat im Vergleich dazu ein gewaltiges Freizeitangebot. Kunst und Kultur, Sport oder Kulinarik. Nirgendwo lässt sich das so gut vereinen wie in der Stadt und im Land Salzburg.

Natürlich steht Diskretion bei Ihnen an erster Stelle, aber welche Stars und klingende Namen

dürfen Sie uns denn nennen, die bei Ihnen im Sheraton zur Festspielzeit ein- und ausgehen?

Oliver Sturmayr_Sie haben recht, Diskretion ist unser höchstes Gut. 😊

Und welchen Gast würden Sie ganz generell gerne einmal begrüßen?

Oliver Sturmayr_Nach so vielen Monaten im Lockdown und pandemiebedingter Schließung freue ich mich wirklich über jeden ankommenden Gast. Wenn diese hoffentlich bald wieder auch aus Übersee kommen und internationales Flair in unsere Städte bringen, umso mehr.

Welche Frage wird Ihnen zur Festspielzeit am häufigsten gestellt?

Oliver Sturmayr_Die Frage nach Festpielkarten für ausverkaufte Veranstaltungen, ganz klar. 

Und wie beantworten Sie diese?

Oliver Sturmayr_Dass vielleicht unser langjähriger Concierge den ein oder anderen Geheimtipp hat, um noch an Karten zu kommen.

Was muss man in Salzburg zur Festspielzeit unbedingt gesehen haben?

Oliver Sturmayr_Anlässlich des 100. Jubiläums der Salzburger Festspiele, sollte man unbedingt einen Besuch der Landesausstellung „Großes Welttheater - 100 Jahre Salzburger Festspiele“ ansehen. Die Landesausstellung ist im Salzburg Museum noch bis zum 31. Oktober 2021 geöffnet. Das Festspielticket der Saison 2021 gilt übrigens auch als einmalige Eintrittskarte für die Landesausstellung. Bei einem Spaziergang durch Salzburg und am Salzburger Festspielhaus vorbei, können Salzburg Besucher – übrigens auch ohne Festspielkarte – das einmalige Festspiel-Flair einfangen und den Glanz und Glamour dieser besonderen Zeit miterleben. Wenn man sich viele Sehenswürdigkeiten in Salzburg ansehen möchte, würde ich die Salzburg Card empfehlen. Damit hat man nicht nur freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln und der Festungsbahn, man erhält auch freien Eintritt in Sehenswürdigkeiten wie Mozarts Geburtshaus und dem beeindruckenden DomQuartier.

Und was kann man getrost auslassen?

Oliver Sturmayr_Ich denke, dass sollte jeder für sich selbst entscheiden – sicher ist aber, dass es in Salzburg immer etwas zu sehen und zu erleben gibt für „Jedermann“.

Was möchten Sie unbedingt mal in Salzburg zur Festspielzeit machen, haben Sie aber noch nie gemacht?

Oliver Sturmayr_Den Beginn einer Jedermann Vorstellung vom Festungsberg aus zu verfolgen.   

Was ist das Überraschendste an Salzburg zur Festspielzeit für den Rest von Österreich?

Oliver Sturmayr_Vielleicht, dass die Salzburger Festspiele mit ihrem Programm und internationalem Gästeklientel aus Wirtschaft, Politik, Kultur und mehr es jedes Jahr erneut schaffen, dass die ganze Welt für ein paar Wochen im Sommer auf diese wunderschöne Stadt schaut. Und das seit nun schon 100 Jahren.

Welches Souvenir sollte man sich aus Salzburg unbedingt mitnehmen?

Oliver Sturmayr_Wer Tracht liebt und diese auch gerne trägt, sollte unbedingt Salzburgs Traditionsbetrieb „Trachten Stassny“ in der Getreidegasse besuchen. Mein kulinarischer Tipp für das Salzburg Erlebnis zu Hause: In der Stiftsbäckerei St. Peter ein hausgemachtes Schwarzbrot aus Natursauerteig kaufen. Dazu eines der Spezialbiere der heimischen Stiegl Brauerei und für den süßen Abschluss eine hingedrehte Mozartkugel von Fürst genießen.

Wo geht man während den Salzburger Festspielen hin um_

_zu feiern? Da gibt es sicher viele Hotspots, die man nennen könnte. Die neue Outdoor Terrasse des Hotel Goldener Hirsch bietet sich aber hervorragned an, um sich dort ein Glas Champagner zu gönnen.

_sehen und gesehen zu werden? Die ganze Altstadt verwandelt sich während der Festspielzeit zu einem „großen internationalen Laufsteg“.

_Autogramme oder Selfies zu ergattern? Das gelingt wahrscheinlich am besten während der Premieren-Vorstellungen vor dem Salzburger Festspielhaus.

_ein schönes Insta-Bild zu schießen? Die Stadtwanderungen des Tourismus Salzburg zu Themen wie Bierkultur, Mozart oder Creative Salzburg führen zu unbekannten Plätzen und den schönsten Foto-Spots. Die detaillierten Karten dazu gibt es online und offline und liefern die perfekte Orientierung.

_sich inspirieren zu lassen? Eine Wanderung über den Mönchsberg und den Sonnenuntergang über der Stadt erleben, ein abendlicher Spaziergang entlang der Salzach – für Inspiration gibt es unheimlich viele schöne Orte.

_zu frühstücken? Unsere Mirabell Terrasse bietet im Sommer eine wunderschöne ruhige Atmosphäre inmitten des Parks für ein entspanntes Frühstück bei einem Glas Champagner, einer guten Tasse Kaffee und mit allem was das Herz begehrt. Wir empfehlen vorab einen Tisch zu reservieren.

_vegetarisch oder vegan zu essen? Das Restaurant taste.it ist ein kleines Refugium für Genießer und Feinschmecker der italienischen Küche und serviert auch vegetarische und vegane Köstlichkeiten. Übrigens, die hausgemachte Pasta ist ein echter Geheimtipp!

_ein Dinner zu genießen? Erst kürzlich wurde das Restaurant Mirabell neugestaltet und bietet ein einmaliges Ambiente. Besonders beliebt ist das Restaurant für Kunst- und Kulturliebhaber während der Festspielzeit und der Treffpunkt für langjährige Festspielgäste.

_etwas Verrücktes zu machen? Vielleicht ein Tandem Flug vom Gaisberg?

_auf die Stadt „von oben“ zu blicken? Den schönsten Blick auf die Stadt hat man definitiv vom Mönchsberg. Die Terrasse des Museum der Moderne bietet eine tolle Aussichtsplattform.

_auch mal Ruhe zu genießen? Frühaufstehern empfehle ich, vor sieben Uhr durch die Altstadt zu spazieren und die Ruhe der leeren Gassen zu genießen.

 Von Daniela Ullrich